Alternative Heilmittel lindern Halsschmerzen

Kratzen und Heiserkeit sind Vorboten einer Erkältung

22.09.2009 Horst Schinzel

Mit Gurgeln und Lutschen von Salzpastillen lassen sich die Beschwerden einer Halsentzündung lindern. Manchmal aber hilft nur der Gang zum Arzt.

Schon beim Aufstehen am Morgen spürt man ein Kratzen im Hals. Spätestens bei den ersten Gesprächen am Arbeitsplatz ist es dann so weit: Heiserkeit verschlägt einem die Stimme! Auslöser für die entschwindenden Töne können entzündete Schleimhäute in Hals und Rachen bei einer sich ankündigenden Erkältung oder einfach eine Überlastung der Stimmbänder sein. Damit die Heiserkeit schnell verschwindet und möglichst keine Halsschmerzen entstehen, empfiehlt sich das regelmäßige Lutschen von speziellen Salzpastillen aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Die traditionsreichen Pastillen befeuchten und remineralisieren die Schleimhäute. Es gibt sie inzwischen mit und ohne Menthol sowie ohne Zucker. Darüber hinaus empfiehlt sich das Gurgeln mit ebenfalls in der Apotheke oder dem Drogeriemarkt erhältlichen antiseptischen Lösungen und mit Tees, Kamille oder Salbei.

Ein typischer Erkältungsvorbote sind die Halsschmerzen. Das Kratzen im Hals wird begleitet von Schmerzen beim Schlucken sowie Heiserkeit und quält den Betroffenen meist schon Tage, bevor die Erkältung ausbricht. Handelt es sich um einen Infekt, kommen noch Fieber oder auch gerötete, geschwollene Mandeln hinzu.

Was sind die Ursachen von Halsschmerzen?

Eine Reihe von Erkrankungen im Hals-, Nasen- und Rachenbereich können Halsschmerzen auslösen. Am häufigsten treten sie im Zusammenhang mit einer Erkältung oder einer Grippe auf. Aber auch Mandel- oder Kehlkopfentzündungen, eine übermäßige Reizung durch äußere Einflüsse wie Staub und Zigarettenrauch oder eine Überbelastung der Stimme können die Ursachen sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

In der Regel sollten die Schmerzen und die Heiserkeit nach ein bis zwei Tagen abklingen und von selber verschwinden. Zur Linderung der Schluckbeschwerden und des Kratzens im Hals werden meist Gurgellösungen mit Kamille, warmer Tee und Lutschpastillen eingesetzt. Diese verbessern die Symptome, verkürzen jedoch nicht den Krankheitsverlauf. Wenn die Halsschmerzen länger anhalten und von starken Schluckbeschwerden oder sogar Atemnot begleitet werden, sollten Sie zum Arzt gehen.

Das können Sie bei Heiserkeit und Schmerzen im Hals selber tun

  • Halten Sie möglichst den Mund! Schonen Sie Ihre Stimmbänder und sprechen Sie möglichst wenig.
  • Werden Sie im Bad aktiv! Gurgeln Sie morgens und abends mit Kamillen- oder Salbeitee.
  • Achten Sie auf das richtige Klima! Sorgen Sie in Ihrer Umgebung für möglichst hohe Luftfeuchtigkeit, denn trockene Luft reizt zusätzlich die Atemwege. Feuchte Handtücher auf der Heizung können helfen.
  • Strapazieren Sie Ihren Hals nicht zusätzlich! Vermeiden Sie belastende Gifte, z.B. Nikotin und Alkohol.
  • Befeuchten Sie Ihren Rachen! Lutschen Sie mehrmals täglich Pastillen mit Natürlichem Emser Salz. So beruhigen Sie auf natürliche Weise Reizerscheinungen im Rachenraum.

Zum Arzt!

Bei andauernder Heiserkeit und starken Halsschmerzen sollte jedoch unbedingt der Arzt aufgesucht werden, um die Ursache dafür abzuklären Bei einer bakteriellen Entzündung wird er Antibiotika verschreiben. Gurgellösungen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung leider nicht!

Suite 101-Artikel können ärztlichen Rat nicht ersetzen. Deshalb: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

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Heiserkeit als Vorbote, Yupik Heiserkeit als Vorbote